Bienenschwarm – Telefon

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Carnica Bienenvölker – Vorreservierung für den Verkauf 2022

Diese Galerie enthält 3 Fotos.

Für angehende Imkerinnen und Imker oder auch Kolleginnen und Kollegen die weitere Völker anschaffen wollen. Ich plane in der Saison 2022 einige Jungvölker abzugeben. Wer Interesse hat und sich heute schon Völker reservieren möchte, dies ist eine gute Gelegenheit. Schreibt … Weiterlesen

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Erste Ablegervölker 2022

Nachdem zum Osterwochenende auf alle Völker der Honigraum aufgesetzt und auch der Baurahmen eingehängt wurde, war dieses Wochenede die Völkererweiterung mit der ersten Schwarmkontrolle angesagt. Ich habe zwar nicht damit gerechnet, die ersten Schwarmzellen vorzufinden, aber Mitte April ist es je nach Standort und Witterungsverlauf längst an der Zeit sich wieder mit der Schwarmkontrolle anzufreunden. Bis zur Sonnenwende am 21. Juni wird dies die wichtigste Beschäftigung der Imkerin und des Imkers darstellen.

Wann kann man die ersten Ablegervölker bilden?
Zur Salweideblüte werden einzargig über den Winter geführte Völker mit dem zweiten Brutraum erweitert. Zur Kirschblüte folgt der Honigraum und der Baurahmen. Wird der Baurahmen oder auch Drohnenrahmen genannt, von den Bienen angenommen und wurde er bereits fertig ausgebaut und von der Königin bereits bestiftet, ist die Zeit gekommen, wo die ersten Ablegervölker gebildet werden können.

Da die erste Kippkontrolle und ein Blick in die Wabengasse auch gezeigt hat, dass der Drohnenrahmen beinahe zur Gänze ausgebaut worden ist und auch die ersten Stifte zu erkennen waren, war auch der richtige Zeitpunkt gekommen die ersten Jungvölker zu bilden. Die Jungvölkerbildung wird nicht nur zur Vermehrung der Völker durchgeführt, sondern ist auch ein effektives Mittel dem Schwarmtrieb einhalt zu gebieten. Wird regelmäßig ein Bruträhmchen aus dem Volk entnommen und die Drohnenbrut geschnitten, sind die Bienen ständig beschäftigt und geraten so weniger schnell in Schwarmstimmung.

Warum geraten Bienenvölker in Schwarmstimmung?

Zur Zeit der Kirschblüte beginnen die Wirtschaftsvölker regelrecht zu explodieren. Täglich bestiftet die Königin rund 2000 Zellen und genau soviele Jungbienen kommen drei Wochen später zur Welt. Das bedeutet für die Bienen es muss ausreichend Beschäftigung geben, denn arbeitslose Jungbienen verfallen schnelle in den sogenannten Futtersaftstau. Kann nicht ausreichend Brut gepflegt werden und gibt es zu viel Personal, verfallen die Bienen schnell in natürliche Schwarmstimmung und es wird Zeit das Volk zu teilen. In der Folge legen die Arbeiterinnen mehrere Schwarmzellen an und verlassen kurz bevor die Zellen verdeckelt werden mit der Altkönigin und einem Großteil des Volks die Beute um eine neue Behausung zu suchen.

Drohnenbaurahmen wurde sehr gut angenommen

Wie im Bild sehr gut zu erkennen ist, wurde der Drohnenrahmen genau zum richtigen Zeitpunkt gegeben. Nach genau 7 Tagen wurde er beinahe fertig ausgebaut. In rund zwei Wochen wird er vollständig verdeckelt sein und ist dann reif um geschnitten zu werden.

Wieso wird Drohnenbrut geschnitten?

Drohnenbrut wird aus zwei wichtigen Gründen aus dem Wirtschaftsvolk entnommen:

  • Natürliche Reduktion der Varroamilbe. Die Varroamilbe vermehrt sich besonders gerne in den etwas größeren Drohnenbrutzellen. Dort haben sie wesentlich mehr Platz und die Drohnenbrut braucht auch länger für die eigene Entwicklung.
  • Reduktion des Schwarmtrieb. Durch das Ausschneiden der Drohnenbrut werden die Jungbienen ständig beschäftigt und geraten daher weniger in Schwarmstimmung.

Zur Ablegerbildung entnehme ich je nach Volksstärke ein bis zwei Bruträhmchen mit jeweils jüngster Brut und ausreichend Pflegebienen. Da es bis zu den sogenannten Eismännern Anfang Mai noch zu Frostnächten kommen kann, ist es wichtig ausreichend Bienenmasse dem Ableger beizugeben. Die Bienen müssen immer in der Lage sein die Brut entsprechend zu wärmen. Gelingt dies nicht, erfriert die Brut und der Ableger wird bis zum Winter nicht mehr stark genug. Daher gilt hier lieber etwas mehr als zu wendig Bienenmasse.

Die Entnahme eines Bruträhmchens sorgt dafür, dass der Schwarmtrieb unterdrückt wird, der Honigertrag leidet darunter aber kaum. Für mich ist es wichtiger den Schwarm zu verhindern, als mehr Honig zu ernten, denn ein Geschwärmtes Volk bringt so gut wie keinen Honig in der aktuellen Saison und würde somit einem Totalausfall gleich kommen.

Das entnommene Bruträhmchen, zwei Rähmchen mit eingelöteter Mittelwand und einem Futterrähmchen werden in eine Ablegerkiste gehängt und mit verschlossenem Flugloch an einen zweiten Bienenstand außerhalb des Flugkreises des Muttervolks verbracht. Dort angekommen wird das Flugloch geöffnet, bleibt aber stark eingeengt. So kann es von den Bienen besser verteidigt werden. Weisellose Völker werden von den Pflegebienen nicht besonders gut verteidigt und laufen schnell Gefahr ausgeraubt zu werden.

Die ersten Jungvölker am Bienenstand “Arnsdorf”

Dieses Jahr werden von mir auch einige Völker an Jungimker abgegeben, daher findet sich auch die eine oder andere für mich exotische Bienenkiste am Bienenstand in “Arnsdorf”. Im Hintergrund sieht man eine braun gestrichene Segeberger Kunststoffbeute mit Hochboden. Die Beute ist sowohl im Warm- als auch im Kaltbau zu betreiben und hat Platz für 11 Rähmchen im Normalmaß je Zarge. Links und rechts von dieser Beute stehen für das gleiche Format jeweils eine Ablegerkiste. Da diese Ablegerkiste ein sehr geringes Gewicht aufweisen, habe ich sie aus Sicherheitsgründen mit einem Zurrgurt auf der Holzpalette gegen Windstöße gesichert.

Weiter rechts stehen zwei Zander Jumbo Beuten. Auch in diese Beute passen meine Zanderrähmchen. Jedoch nur jene mit kurzen Ohren. Lediglich die Höhe unterscheidet sich bei beiden Beutentypen etwas von der Hohenheimer Einfachbeute im Zandermaß. Dies sollte jedoch kein Problem bei der Ablegerbildung darstellen. Vielleicht gibt es etwas Wildbau am Unterträger, der wird aber nicht besonders stören.

Die letzte ganz rechts am Bild aufgestellt Beute ist eine Hohenheimer Einfachbeute von mir selber gefertigt. Darin befindet sich zwei Ablegervölker, die mit einer Trennwand in der Mitte und getrennten Fluglöchern einquartiert wurden. Über diesen Beutentyp habe ich ja bereits in älteren Blogbeiträgen berichtet und auf dieser Seite gibt es auch die entsprechende Bauanleitung als Download. Weitere Informationen zur Ablegerbildung findet ihr auch in diesem Beitrag. Mehr an Informationen gibt es auch noch rechts in der Navigationsleiste in der entsprechenden Kategorie.

Wer selber Ablegervölker bildet und nicht immer nachrechnen möchte wie im Ableger der Status der Volksentwicklung gerade ist oder sein sollte, den möchte ich nochmals meinen Ableger-Rechner oben in den Links in Erinnerung rufen. Einfach Datum eingeben und man sieht sofort, wann der Ableger brutfrei ist bzw. wann die Königin in Eilage geht oder die erste verdeckelte Brut zu finden sein sollte.

Ableger-Berechnung

Wie sich die Ablegerbildung in den für mich exotischen Kisten entwicklet werde ich Euch wie gewohnt an dieser Stelle berichten. Bleibt mir daher erhalten.

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Honigräume aufsetzen

Die Kirschen blühen und es ist längste Zeit die Honigräume aufzusetzen. Aus eigener schmerzlicher Erfahrung, macht es durchaus Sinn, eine kurze Checkliste vorzubereiten, was man alles für’s Honigraumaufsetzen benötigt, um nicht vor allem bei Bienenständen die etwas weiter entfernt sind, mehrmals hin- und herfahren zu müssen.

Vorbereitung für das Honigraumaufsetzen

Wem ist es noch nicht passiert, dass er beim Bienenstand steht, die Honigräume zwar eingeladen hat, aber die Absperrgitter, die Drohnenrähmchen oder andere notwendige Gebrauchsgegenstände zu Hause liegen hat lassen. Also nocheinmal ins Auto, zurückfahren und die oder das fehlende Teil holen. Damit mir dies heuer nicht nochmals passiert, habe ich mir eine kleine Checkliste über alle wichtigen Dinge zusammengestellt.

Checkliste_Honigraumaufsetzen

Es versteht sich von selber, dass die Honigräume mit den leeren Honigwaben aus dem Vorjahr oder Rähmchen mit eingelöteten Mittelwänden in entsprechender Anzahl bereits bereitstehen sollten. Dennoch kann man sich schnell mal bei der Anzahl irren und hat nicht ausreichend mit, um den Bienenstand vollständig damit auszustatten. Zu den Honigräumen gehören auch die Absperrgitter. Diese sollte man nicht vergessen.

Wird der Honigraum aufgesetzt, ist auch die Zeit gekommen, den Drohnenrahmen im oberen Brutraum einzuhängen. Dabei wird auch der obere Brutraum durchgesehen und das eine oder andere Futterrähmchen oder einfach nur ein Leerrähmchen entnommen. Damit diese nicht im Auto herumkugeln und damit alles bekleckert wird, lohnt es sich ausreichend leere Zargen mitzuführen. Wird mehr als eine Futterwabe für die spätere Ablegerbildung aus einem Volk entnommen, benötigt man auch die entsprechende Anzahl an Rähmchen mit eingelöteten Mittelwänden oder Leerrähmchen, denn um Wildbau zu vermeiden müssen die Zargen entsprechend wieder aufgefüllt werden.

Wer mit Futterwaben hantiert oder auch nur entstandenen Wildbau um diese Jahreszeit versucht zu entfernt, merkt schnell wie klebrig Hände und Stockmeisel werden, denn der erste Nektar wird ja schon längst eingetragen. Da macht es durchaus Sinn einen kleinen Kanister mit Wasser am Bienenstand mitzuführen. So kann zwischendurch das Werkzeug und die Händer reinigen.

Wer eine kleine Art Werkzeugkiste bei sich führt, vergisst sicherlich nicht den Stockmeisel oder den Abkehrbesen. Meist liegt darin auch ein Feuerzeug und genügend Material zum Anzüngen des Rauchers. Dennoch schadet eine Kontrolle der Kiste nicht. Vor allem nach dem langen Winter gehört sie wieder zusammengeräumt.

Rechnen muss man auch damit, dass der Smoker bei diesem Eingriff doch etwas länger rauchen soll. Daher lohnt es sich auch etwas mehr Nachfüllmaterial für diesen mitzuführen. Nichts ist ärgerlicher wenn der Smoker erlischt und kein Nachfüllmaterial mitgeführt wird.

Ich verwende als Honigraum die vertikal geteilten Räume. Also einen zweigeteilten Honigraum, bei dem nach der langen Lagerung über den Winter die dünnere Trennwand schnell mal sich leicht verzieht. Hier behelfe ich mir mit einem Schnellspanner von Wolfkraft. Der verhindet, dass in der MItte der Zargenteile ein Spalt sich öffnet und Bienen ein weiteres Flugloch verteidigen müssen.

Hilfreich ist auch ein zusätzlicher Innendeckel, der am Bienenstand die Leerzarge mit den Futterrähmchen abdeckt. So kann man verhindern, dass die eine oder andere Biene auf die Heimreis mitgenommen wird und während der Fahrt dann Co-Pilot hinter der Windschutzscheibe spielt.

Ich lege mir auch gerne beim Arbeiten am Bienenstand das Smartphone zur Seite. Zum einen diktiere ich gerne meine Stockkarte ins Handy damit ich es später leichter übertragen kann und zum anderen gibt es des öfteren etwas im Volk zu fotografieren. Für beide Fälle bietet sich das Smartphone besonders an. Wer die Stockkarteneintragungen nicht ins Handy diktiert, sondern direkt eintragen möchte, sollte die Stockkarten und einen Stift auch nicht vergessen.

Nach dem Teilen und Behandeln kommt es schon mal vor, dass man am Ende der Saison die Königinnnen nicht gezeichnet hat. Bei der Durchsicht der Völker kommt es da schon mal vor, dass einem eine Prinzessin über den Weg läuft, die noch nicht gezeichnet wurde. Da schadet es nicht die Gelegenheit zu nützen und einen Zeichenstift oder die Zeichenplättchen bereit zu halten und das Versäumte im Herbst nun eben nachzuholen.

Mit diesen Ratschlägen und der Checkliste sollte beim Honigraumaufsetzen nichts mehr schief gehen und unnötige Fahren zum Bienenstand vermieden werden können. In diesem Sinne viel Erfolg und einen guten Start in die neue Saison.

Honigräume sind aufgesetzt, die Saison kann beginnen

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Baumblüte hat begonnen

Blüte der Edelkirsch

Der April wird wieder seinem Namen gerecht. Das Wetter wechselt rasch von strahlend blauem Sonnenschein in Regen, Wind und sogar Schneefall. Ich hatte ja im letzten Beitrag darüber berichtet wie aktuell die Baumblüte verläuft und mit einer dicken Schneeschicht überzogen wurde.

Dennoch lässt sich die Baumblüte nicht aufhalten und es hat in der Zwischenzeit nicht nur die Kirsch zu blühen begonnen, sondern auch der Birnbaum in Nachbarsgarten. Er steht unmittelbar vor der Vollblüte und es wird für den Imker Zeit in die Gänge zu kommen. Es wird Zeit, dass die Honigräume auf die Völker kommen. Wer dieses Vorhaben zumindest noch nicht vorbereitet und die Honigräume noch nicht aufmagaziniert hat, wir ein schlimmes Erwachen erleben. Zargen müssen mit Leerwaben oder Rähmchen mit eingelöteten Mittelwänden aufgefüllt werden. Schnell läuft man Gefahr, dass die Bienen in Schwarmstimmung kommen. Setzt der Nektarfluss einmal ein und beginnen die Bienen den Honig einzutragen, verhonigt schnell das Brutnest und plötzlich erkennen die Bienen, dass in der Hütte kein Platz mehr vorhanden ist und planen den Umzug in eine größere Bleibe. Ein Volk dass in Schwarmstimmung geraten ist, kann nur mehr sehr schwer davon abgebracht werden. Da nützt es auch nichts, den Honigraum oben drauf zu setzen. Dazu sind schon umfangreichere Maßnahmen notwendig. Dazu zählen Drohnenrahmen schneiden und Ablegerbilden und selbst diese Maßnahmen sind nicht Garantie dafür, dass das Volk nicht dennoch abschwärmt.

Blüte der Birne

Wie geht es nun aber weiter? Zunächst müssen die Honigräume vorbereitet werden. Damit ich Mittelwände einspare setze ich dabei auch auf den Naturwabenbau. Aus der letzten Saison habe ich noch rund 20 ausgeschleuderte Honigwaben, die ich in sauberen Kunststofboxen über den Winter aufgehoben habe. Aus einer Mischung aus Honigwaben, Rähmchen mit Mittelwänden und Rähmchen mit Anfangsstreifen versuche ich nun alle meine Honigzargen aufzufüllen. Als Verhältnis wähle ich dabei: 2 ausgeschleuderte Honigwaben, 4 Rähmchen mit Mittelwänden und weitere 4 Rähmchen mit Anfangsstreifen. Die Leerwaben hängen dabei in der Mitte der Zarge, im Anschluss kommen die Mittelwände und am äußeren Rand der Zarge die Rähmchen mit Anfangsstreifen. Damit ist auch gewährleistet, dass die Bienen den Honigraum leichter annehmen. Die Honigwaben sorgen dafür, dass die Bienen den neu aufgesetzen Honigraum sehr rasch annehmen. Daneben befinden sich dann die Rähmchen mit Mittelwänden.

vorbereiteter Honigraum

In der Folge werden sie auch dann die Anfangsstreifen dazu nutzen mit dem Naturwabenbau zu beginnen. Würde eine Honigzarge nur mit Anfangsstreifen aufgesetzt werden, würden sie erst sehr spät den Honigraum als solchen erkennen und annehmen. Die Lücke zwischen den Oberträgern der Rähmchen und der Brutzarge ist vor allem bei der Hohenheimer Einfachbeute sehr hoch und die Bienen tuen sich sehr schwer diesen zu überbrücken. Dies wird eben mit der ausgeschleuderten Honigwabe und den Mittelwänden erleichtert. Damit wird auch vermieden, dass sie selber mit Wildbau im Honigraum beginnen und vielleicht dann der Honig vom Imker gar nicht richtig geernten werden kann.

geteilte Honigzargen

Da ich ja im letzten Jahr lediglich 4 Völker mein Eigen nannte, 2021 auf insgesamt zehn Völker aufgestockt hatte und nun so wie es aussieht es alle auch erfolgreich über den Winter schaffen, musste ich zuvor noch Honigräume produzieren. Im Winter konnten dazu die Vorbereitungsarbeiten abgeschlossen werden. Die Bretter hatte ich in meiner kleinen Tischlerei schon im Jänner gehobelt und etnsprechend zugeschnitten. Nun mussten sie nur mehr zusammengeschraubt werden. Auch die Lieferung mit neuen Rähmchen war schon längst eingetroffen und so war es ein Leichtes die Vorbereitungen abzuschließen.

Aktuell ist es noch sehr kühl und das Wetter wechsel ständig. Aber ich denke in der Osterwoche werde ich die Honigräume auf die Völker aufsetzen, denn es gilt die Regel:

Bienenvölker können niemals zu früh erweitert werden, aber es gibt ein zu Spät!

Dr. Pia Aumeier

Was beim Aufsetzen der Honigräume noch alles zu beachten ist, folgt im nächsten Beitrag.

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Wintereinbruch im April

Schlehdorn in unmittelbarer Nähe meiner Bienenvölker

Wie es sich schon Ende März abgezeichnet hat, kehrte auch 2022 Anfang April der Winter zurück. Aus dem Regen am 1. April wurde schlussendlich über Nacht Schnee. Am Morgen des 3. April 2022 lagen im Schatten rund 5 cm Schnee, der zwar aufgrund der schon sehr starken Sonneneinstrahlung in wenigen Stunden wieder geschmolzen ist, aber ein absurdes Bild in den Obstplantaschen zurück ließ. Baumblüte im Schnee ist in unseren Breitengraden nicht etwas besonders außergewöhnliche und liefert immer wieder schöne Bilder.

Am 2. April in den Abendstunden ging der Regen bei Temperaturen um die 0° Celsius bald in Schnee über und in der Nacht blieb er dann auch liegen.

Am Nachmittag setzt starker Schneefall ein
Bienenstand “Hochfeld”
in den Abendstunden blieb der erste Schnee dann auch liegen

Am Morgen des 3. April lagen doch für unsere Region eine dicke Schneedecke. Es gab selbst im Winter nur wenige Tage wo wir diese Menge erreichten. Die nächsten Bilder entstanden gegen 9:00 Uhr und der meiste Schnee war bereits durch die Sonneneinstrahlung wieder zu Wasser verwandelt worden.

Bienenstand “Am Sonnenhang”
die Schneehöhe ist noch sehr gut an den Tannenbäumen zu erkennen
Schlehdorn neben meinen Bienenständen
Pfirsichblüte im Schnee
Bienentränke im Schnee

Bereits um 10:00 Uhr Vormittags war der Zauber wieder vorbei. So schnell wie der Schnee gekommen war, schmolz er auch wieder. Die nächsten Tage werden noch einmal vor allem für die Obstbauern spannend. Es wurden Temperaturen bis zu -4° Celsius prognostiziert bei klarem Nachthimmel. Hoffentlich halten die Obstkulturen diesen Frost aus.

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